Historie

1806
Aus dem evangelischen Herzogtum wird das gemischt-konfessionelle Königreich Württemberg, in dem sich überall Katholiken ansiedeln können. Die ganz wenigen Katholiken in Faurndau werden nach Rechberghausen eingepfarrt.

1910
Die Katholiken gehören nun zur 1877 errichteten Pfarrei St. Maria in Göppingen.

1941
Ein 1937 angemieteter Raum im Bauernhaus der Familie Meixner (Filseckstraße) wird zu einem Betsaal für die etwa 250 Katholiken umgestaltet.

1947
Für die nun etwa 1000 Katholiken, überwiegend Heimatvertriebene, wird ein "Heimatlosenseelsorger" bestellt, Johannes Nowak aus Westpreußen. Das Anwesen der Familie Meixner wird in einer Notkirche umgestaltet. Weihe am 8. Januar 1948, Fest der Heiligen Familie.

1957
Gründung eines Kirchenbauvereins unter Kurat Ignaz Windisch; Kauf eines Bauplatzes and der Dammstraße.

1960
Beginn der Bauarbeiten an der Kirche. Richtfest im November, Glocken- und Kirchweihe im Dezember 1961.

1962
Bezug des Pfarrhauses neben der Kirche.

1963
Faurndau wird wieder eine eigenständige katholische Pfarrei.

1964
Aufstellung einer gebrauchten Orgel aus St. Johannes in Tübingen.

1968
Bezug des zweiklassigen Kindergartens hinter der Kirche.

1991
Beginn der Sanierung und der künstlerischen Neuausstattung der Kirche. Pfarrer Sigisbert Schwind, Architekt Gerold Reuter, Wernau, und Bildhauer Helmut Lutz, Breisach. Abschluss der Arbeiten 1992.

2000
Vollendung des Kreuzweges von Helmut Lutz in der Kirche und entlang der Dammstraße ab der Filsbrücke. Weihe durch Generalvikar Dr. Anton Thaler aus St. Gallen.

2002
Pfarrer Schwind geht in Pension; die Pfarrei wird nicht mehr mit einem eigenen Pfarrer besetzt, sondern geht in eine Seelsorgeeinheit über.